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Landesgruppe Rheinland sucht Heimat

Die Landesgruppe Rheinland der Deutschen Burgenvereinigung bemüht sich in zahlreichen Gesprächen mit öffentlichen und privaten Denkmalbesitzern, eine "Heimat", einen "Identifikationspunkt" zu finden. So wie die seit 1895 im Besitz der Bundesvereingung befindliche Marksburg und auch die benachbarte Philippsburg zum konkreten Symbol und Ziel für jeden Burgen- und Schlösser-Freund geworden ist, so möchten auch die Rheinländer ein veritables Denkmal als Anlaufpunkt haben und übernehmen dafür gerne die aktive Patenschaft: Die Marksburg beweist seit weit über hundert Jahren, dass sich mit entsprechendem Engagement eine ganze Menge bewegen läßt.

Heute ist die Marksburg ein erfolgreiches Vorbild. Für ein entsprechendes Modell macht sich auch die DBV-Landesgruppe Rheinland stark: "Dafür wollen und werden wir auch ordentlich was tun. Natürlich können wir uns keine Burg oder ein Schloss als Eigentum leisten, aber wir können sehr wohl helfen, ein Denkmal durch ein attraktives Nutzung nicht nur zu erhalten, sondern womöglich auch profitabel zu gestalten. Und damit auf der Zeitachse im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern."

Einige Freundeskreise in Deutschland und im benachbarten Ausland haben da Erstaunliches geleistet. Auch Burg Vondern in Oberhausen wäre heute nicht das, was es ist. Hier werden alle vom Freundeskreis erwirtschafteten Einnahmen wieder in die Erhaltung investiert. Eigenleistung und öffentliche Subventionen wurden und werden laufend aktiviert. Das Ergebnis überzeugt.